Kinder- und Jugendschutz
Das Jugendnetzwerk lambda::nord e.V. hat ein umfassendes Schutzkonzept entwickelt, um das Wohl von queeren Kindern und Jugendlichen in all unseren Projekten und Angeboten zu gewährleisten. Als anerkannter Träger der Jugendhilfe ist es unsere Verpflichtung, den gesetzlichen Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung umzusetzen. In diesem Rahmen bieten wir regelmäßige Jugendgruppen, Beratungsangebote und Bildungsinitiativen an und stellen sicher, dass alle Mitarbeitenden – ob ehrenamtlich oder hauptamtlich – in Bezug auf Kinderschutz geschult und auf die Einhaltung unserer hohen Standards verpflichtet sind.
Unsere Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen
In unserem Schutzkonzept definieren wir klare Standards, um mögliche Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln. Dies beinhaltet präventive Maßnahmen und konkrete Verfahrensweisen im Verdachtsfall, darunter die Dokumentation und die Einbeziehung von Fachkräften wie InsoFas (insoweit erfahrene Fachkräfte). Unsere Maßnahmen erstrecken sich auf alle Bereiche, in denen Mitarbeitende mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt kommen, und garantieren, dass jeder Fall ernst genommen und entsprechend der gesetzlichen Bestimmungen behandelt wird.
Ansprechperson für Kinderschutz
Für alle Anliegen rund um das Thema Kinder- und Jugendschutz steht Luce Ostermann (Koordination des Bereichs Offene Kinder- und Jugendarbeit HL, sowie Insofern Erfahrene Fachkraft gem. § 8a SGB VIII) als Ansprechperson zur Verfügung. Luce Ostermann sorgt dafür, dass alle notwendigen Schritte bei Verdachtsfällen unternommen werden und unterstützt sowohl betroffene Personen als auch Mitarbeitende. Im Falle von Beschwerden oder Unsicherheiten können sich alle Mitglieder des Vereins, ob junge Menschen oder Erwachsene, vertrauensvoll an diese Person wenden. Unsere Kinder- und Jugendschutz-Standards sind dabei jederzeit einsehbar und werden durch Plakate und die Vereinshomepage sichtbar gemacht.
Weiterbildungsformat: Kinder- und Jugendschutz queersensibel gestalen
Sicherheit und Selbstbestimmung sind die Basis unserer Arbeit. Um den Schutz queerer Jugendlicher flächendeckend zu stärken, kooperieren wir eng mit Fachstellen wie Jugendämtern und Kinderschutzzentren. Wir wissen um die spezifischen Vulnerabilitäten der Community und teilen unsere Expertise gerne: Wir begleiten Einrichtungen bei der bedarfsgerechten Weiterentwicklung ihrer Schutzkonzepte und sensibilisieren Teams in praxisnahen Fortbildungen für die Lebensrealitäten queerer junger Menschen.